Vorgeschichte
Die Cabrio-Kollektion wurde von Bieke Hoet entworfen. Sie ist die Managerin des Design-Studios Hoet, das 1997 gegründet wurde, und arbeitet auch beim Entwurf mit. Im Gegensatz zu ihrem Vater Patrick Hoet hat Bieke eine Innenarchitektur-Ausbildung durchlaufen.

In den ersten 10 Jahren, in denen sie beim Design-Studio Hoet tätig war, machte sie alles außer dem Entwurf von Brillen. Als sprichwörtliche kreative Tausendsasserin entwickelte sie eine Möbellinie, war für den Entwurf der eigenen Stände auf Messen verantwortlich und begann mit der „Eyecatchers“-Kollektion von Hoet.
Außerdem entwickelte sie neue Produkte und führte verschiedene Projekte für ihren Vater aus.
Alles begann mit einem Modell: dem Cabrio Firebird (Sonnenblende und -brille in einem). Ursprünglich war dieses eine Modell dazu bestimmt, die Eyecatchers-Kollektion von Hoet mit einem verspielten Gegenstand zu erweitern.

Die heutige Cabrio-Kollektion ist aus diesem ersten Modell organisch entstanden und so kam es im Jahr 2009 zur „offiziellen“ und vollständigen Sonnenbrillenlinie.
Die hat sich inzwischen zu einer variationsreichen, 3D-gedruckten Kollektion weiterentwickelt, in der auch optische Brillen einen vollwertigen Platz erhalten haben.
Designkonzept
„Der Einsatz neuer Materialien und Techniken schafft einen Mehrwert und eine neuartige Ästhetik im Brillen-Design. Dies ist die eigentliche Idee und die Motivation, die hinter der Cabrio-Kollektion steht.“

Durch ihre Neugierde angetrieben ist Bieke Hoet stets auf der Suche nach neuen Materialien, Techniken und Herstellern. Auf diese Weise entwickelte sie im Verlauf der Jahre eine virtuelle Bibliothek, der folglich viele Informationen entnommen werden können.

Nach dem Hinfallen- und Aufstehen-Prinzip, indem ein Material bis zu seinen äußersten Kapazitäten forciert wird, und durch die Anwendung unbekannter Techniken in der Optik-Welt werden neue Konzepte mit einem Mehrwert kreiert.